1/4
Gemeinsame elterliche Sorge

Für die harmonische Entwicklung eines Kindes ist es wichtig, dass es soweit wie möglich mit beiden Elternteilen eine enge Beziehung unterhalten kann. Die gemeinsame elterliche Sorge soll deshalb im Interesse des Kindeswohls für geschiedene sowie für nicht miteinander verheiratete Eltern zur Regel werden. Einzig wenn die Interessen des Kindes geschützt werden müssen, kann die elterliche Sorge einem Elternteil zugeteilt werden.

 

Im Vordergrund steht das Wohl der Kinder. Dabei hat ein Kind nicht nur das Recht auf eine eigen-ständige Beziehung zu jedem Elternteil. Ein Kind hat auch das Recht auf stabile und verlässliche Betreuungsverhältnisse und das Recht auf finan-zielle Sicherheit. Eine zweite Vorlage wird deshalb auch unterhaltsrechtliche Fragen behandeln. Das Unterhalts- und Betreuungsrecht soll wie die elterliche Sorge so geregelt werden, dass sich für das Kind keine Nachteile aus dem Zivilstand der Eltern ergeben.

 

Bericht des Bundesamts für Justiz zur geplanten Änderung bei der elterlichen Sorge

Bericht zum Vorentwurf einer Teilrevision des Schweizerischen Zivilgesetzbuches (Elterliche Sorge) und des Schweizerischen Strafgesetzbuches

(Art. 220) Januar 2009.

Hier können Sie den Bericht als PDF runterladen. >>

Weitere Themen
Stellen Sie Ihre Rechtsfrage

Sie haben hier die Möglichkeit, mir eine unverbindliche Rechtsfrage zu stellen.

Adresse

Anwaltsbüro Zgraggen

Archstrasse 2

Postfach 2416

CH-8401 Winterthur

h.zgraggen@zgraggenlaw.ch

 

Telefon +41 (0)52 511 28 00

Telefax +41 (0)52 511 28 01

Mitglied
Kinderanwaltschaft Schweiz
Eingetragen im Anwaltsregister